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DGHT fordert klare Verhältnisse für Amphibien- und Reptilienhalter

Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg lässt Fragen offen

Die Vereinbarung zum vorsorgenden Tierschutz im Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der CDU in Baden-Württemberg "Im Sinne eines vorbeugenden Tierschutzes werden wir Menschen, die sich für die Haltung exotischer Tiere interessieren, vermehrt Anleitung dazu geben, ob und wie diese Tiere artgerecht gehalten werden können", ruft bei der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie uns Terrarienkunde geteilte Reaktionen hervor.

Einerseits begrüßen wir ausdrücklich das Bestreben der Landesregierung, Menschen, die sich für die Haltung exotischer Arten interessieren eine verbesserte Informationsgrundlage für die artgerechte Haltung zu geben, andererseits lässt die Formulierung "… ob und wie diese Tiere artgerecht gehalten werden können." ein Hintertürchen für Totalverbote bzw. Positivlisten offen.

Hier muss klargestellt werden, dass jeder, der den erforderlichen Platz und die entsprechende Sachkunde nachweisen kann, eine Art halten dürfen muss, so Markus Monzel, Präsident der DGHT.

Eine aktuelle Studie (2015), die in der renommierten Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht wurde, zeigt, dass bei Reptilien und Amphibien die Sterblichkeitsrate in Menschenobhut während des ersten Jahres bei vernachlässigbaren 2-3 % liegt, während sie bei den vermeintlich leicht zu haltenden "typischen Heimtieren" Hund und Katze ca. 8 % beträgt.

Mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes ist bereits zum 1.8.2014 eine Verpflichtung für den Zoofachhandel eingetreten, dem Käufer von lebenden Tieren schriftliche Informationen über die Bedürfnisse der jeweiligen Art mitzugeben, und aktuell lässt die Bundesregierung unter aktiver Beteiligung der DGHT eine bundesweite Studie zur Optimierung der Haltungsbedingungen so genannter exotischer Heimtiere durchführen.

Wir fordern daher die baden-württembergische Landesregierung auf, sich der Expertise der DGHT als gesetzlich anerkanntem Fachverband zu bedienen und gemeinsam mit uns praktikable Lösungen für die Umsetzung des lobenswerten Ziels einer Verbesserung des vorbeugenden Tierschutzes zu erarbeiten.


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