PETCOM
-> Österreich-> Deutschland-> Schweiz-> Pet-Business International-> PETCOM
-> Aktuelles
News aus der Pet-Branche
-> Termine
Ausstellungen und Messen
-> Neue Produkte
Was ist neu am Markt?
-> Unternehmen
Neues aus den Unternehmen
-> Marken
Bezugsquellen für Tiernahrungsmarken
-> Tierschutz
Tierschutz im Zoofachhandel
-> Marketing
Tipps für die Pet-Branche
-> Marktdaten international
Zahlen, Daten, Fakten, Messen
-> Marktdaten
Marktzahlen, Beurteilungen
-> Werbung
Kampagnen und Werbeansätze
-> Medien
Fach- und Publikumsmedien in Deutschland
-> Buchtipps
Neuerscheinungen
-> Terraristik-Buch
Fachbücher für die Terraristik-Experten
-> Wirtschaftsbuch
Werbung, Marketing, Verkauf und Medien

Sie sind hier: « Deutschland « Marktdaten « Tiernahrungs-Markt « 

Heimtiermarkt: ein stagnierendes Milliardengeschäft?

BBE-Branchenreport "Heimtierbedarf - ein Vertriebsszenario 2015"

Der Heimtiermarkt stagniert seit 2000 – und das ist nicht auf rückläufigen Bedarf zurückzuführen, denn es "bellt" und "piept" in deutschen Wohnungen nicht weniger als in den Vorjahren. Verantwortlich ist der Preisverfall im Markt. Aber: Insbesondere Tiernahrung ist und bleibt ein lukratives Sortiment und weckt damit Begehrlichkeiten. Und so haben immer mehr branchenfremde Handelsgruppen den Heimtiermarkt entdeckt und für sich entwickelt.

Das hat zu tiefgreifendem Strukturwandel der Branche geführt.
Die Marktentwicklung ist immer enger an die Vertriebsentwicklung gebunden. Die Frage ist, gelingt es zu-künftig, mit Innovationen und starken Marken Heimtierbedarf auch emotional und mit Mehrwert zu verkaufen? Oder sind die Hard-Discounter des Lebensmittelmarktes und preisagressive Zoofachmärkte die einzigen Marktgewinner? Sparen die Konsumenten an ihren vierbeinigen Familienmitgliedern wie an sich selbst? Oder generieren Erlebniskonzepte, Genuss und Verwöhnhäppchen für Mensch und Tier (neue) Marktanteile?

Ausgangspunkt der Überlegungen ist ein stagnierender Heimtiermarkt vor dem Hintergrund, dass sich der Heimtierbedarf im Wesentlichen parallel zur Bevölkerungsentwicklung entwickelt. Unterschiedliche Trends (Zunahme der Pensionäre, Abnahme der Mehrpersonenhaushalte, Zunahme Aquaristik bei gleichzeitiger Abnahme der Nager und Vögel) neutralisieren sich im Gesamtniveau. Angesichts eines stagnierenden Gesamtniveaus werden sich vor dem Hintergrund des ohne Zweifel zunehmenden Handelswettbewerbs die Strukturen des Heimtiervertriebs weiterhin verschieben – vermutlich mit zunehmender Geschwindigkeit – analog zur Marktentwicklung der Jahre 2000 – 2004.

Die einzelnen Handelsformate unterliegen den allgemeinen Entwicklungszügen der Handelsentwicklung. So stehen Discounter und Supermärkte in direktem Nahversorgungswettbewerb gegeneinander und jeweils gegenüber den SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkten und in den Non-Food-Sortimenten auch gegenüber den Drogeriemärkten. Im Sortiment Heimtier besteht darüber hinaus noch der Wettbewerb zu Zoofachmärkten, Baumärkten und Co.

In den vergangenen vier Jahren konnte der Heimtiermarkt kein Wachstum generieren. Und zukünftig? Im pessimistischen Fall wird der Heimtiermarkt im Rahmen jährlicher Wachstumsraten von +0,8% bis +0,4% wachsen. Dieses geht mit einem forcierten Strukturwandel einher. Die Handelsstrukturen werden sich weiter in Richtung preisagressive Verkaufsformen und Großflächenanbieter verschieben – und das führt in der Summe zu Marktstagnation. Die Konsumenten leben mit ihren Haustieren in einer Einheit und diese avancieren zu Familienmitgliedern. Sei es, sie dienen als Partner- oder Familienersatz oder sind emotional eng gebunden an die Kinder des Haushalts. Von daher werden die Haustiere gut behandelt und versorgt.

Aber warum soll Frauchen oder Herrchen für den vierbeinigen Freund grundsätzlich anders einkaufen als für sich selbst? Die Erfahrung der letzten Jahre hat gelehrt: Grundversorgung im Discounter und preisagressiven (Zoo-, oder Bau)fachmarkt, d.h. Auswahl der notwendig erachteten Produkte, d.h. Marke neben Handelsmarke und in jedem Fall Qualität. Denn die Qualitätsansprüche sind hoch und werden im deutschen Lebensmittelmarkt zu einem unschlagbar (für den Konsumenten) günstigen Preis-Leistungsverhältnis bedient.

Und warum sollen die Konsumenten mehr Geld ausgeben als nötig – sie sind doch nicht blöd. Discounter jeder Art erweitern ihr Angebot – und warum nicht neben Angel-, Reit- und Motorradbedarf das Aquarium für Einsteiger – obwohl eine solche Aktion das Marktwachstum sogar insgesamt ankurbeln könnte. Denn Aktionen wecken Begehrlichkeiten und möglicherweise Interesse auch über die reine Aktion hinaus!

Im optimistischen Fall wird der Heimtiermarkt im Rahmen jährlicher Wachstumsraten von +1,4% bis +2,0% wachsen. Damit wird an die Wachstumsraten der Jahre 1994 – 1999 angeknüpft. Auch das positive Marktszenario geht mit einem forcierten Strukturwandel einher. Die Handelsstrukturen werden sich auch im optimistischen Fall in Richtung preisagressive Verkaufsformen und Großflächenanbieter verschieben – allerdings nicht so deutlich, wie im pessimistischen Fall.

Denn Haustiere sind Familienmitglieder mit der höchsten emotionalen Bindung – ähnlich wie Kleinkinder – und werden verwöhnt, auch wenn Frauchen und Herrchen an sich selbst sparen. Tiernahrung wird auch preisagressiv gekauft – aber nicht nur!

Und wenn der Mensch sich selbst verwöhnt – und das nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern vor allem auch bei den kleineren Dingen des Lebens, sollen die tierischen Haushaltsmitglieder nicht darben. Die Verbraucher wollen auch Marken und Verzauberung in den täglichen Dingen des Lebens… frei nach dem Motto "Man gönnt sich ja sonst nichts"!

Der BBE-Branchenreport "Heimtierbedarf – ein Vertriebsszenario 2015" umfasst 230 Seiten mit 63 Tabellen und 36 Übersichten ist zum Preis von € 950,-- plus Versandkosten und MwSt. erhältlich.

www.bbeberatung.com

15.12.2005

 

Weitere Meldungen

04.05.2017   Heimtierpopulation 2016: in 44 Prozent aller Haushalte in Deutschland werden Heimtiere gehalten   »
24.04.2017   Deutscher Heimtiermarkt 2016 mit Umsatzplus   »
30.05.2016   Prognosestudie 2025: Interesse an der Heimtierhaltung bleibt stabil   »
12.05.2016   Tierarzneimittelmarkt war 2015 rückläufig   »
19.04.2016   Deutscher Heimtiermarkt mit einem Umsatzplus von mehr als zwei Prozent im Jahr 2015   »
17.03.2016   Zuchtpferdestand 2015: Positive Tendenz bei Reitpferden und -ponys   »
09.03.2016   Research Now startet Tierbesitzer- und Veterinär-Panel in Deutschland   »
24.02.2016   Exopet-Studie will private Haltung von Exoten analysieren   »
23.01.2016   Marktforschung: Hundehaltung 4.0   »
08.12.2015   Was Haustiere zu fressen bekommen   »
07.06.2015   Leicht positive Marktentwicklung am Tierarzneimittelmarkt   »
12.05.2015   Heimtierpopulation unverändert auf hohem Niveau   »
12.05.2015   Fast 3 Prozent Umsatzplus am Deutschen Heimtiermarkt 2014   »
16.11.2014   Studie Heimtierhaltung als Wirtschaftsfaktor   »
03.06.2014   28 Millionen Heimtiere leben in Deutschland   »
08.04.2014   Deutscher Heimtiermarkt 2013 mit Umsatzplus   »
07.08.2013   Diensthunde in Deutschland: Studie legt erstmals Zahlen vor   »
09.05.2013   Deutscher Heimtiermarkt wächst 2012 um 2,2 Prozent   »
22.06.2012   Heimtierhaltung in Deutschland 2012   »
09.05.2012   Deutscher Heimtiermarkt 2011 behauptet sich auf hohem Niveau   »
05.02.2012   Deutsche lieben kleine Hunde   »
27.02.2011   Heimtierhaltung: die Deutschen lieben Katzen   »
14.07.2010   Aktuelle Studie: Belegungs- und Vermittlungszahlen der Tierheime   »
19.04.2010   In jedem dritten deutschen Haushalt lebt ein Tier   »
14.06.2009   Studie & Tipps zum Urlaub mit Hund   »


-> Suchen
Sie suchen etwas Spezielles? Einfach Suchbegriff ins Feld eingeben und los:
Seite drucken
-> Katze & Du
-> Hundewelt
-> VET-MAGAZIN.com
-> Werbung in Österreich
© 2017 PETCOM   |   Nutzungsbedingungen   |   Impressum   |   Kontakt   |   Partner
Content Management System by SiteWare CMS   |   Design & Technology by jimpanse.biz & COMMUNITOR WebProduction
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...