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Großer Markt für kleine Freunde

Ausgaben für Tiergesundheit in Deutschland überschreiten die 3-Milliarden-Grenze

Knapp 13 Millionen Katzen und Hunde leben in deutschen Haushalten und benötigen Fürsorge, Pflege und Schutz. Die Apotheke als kompetenter Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen kann dabei mit fachkundigem Rat zur Seite stehen – auch kaufmännisch gesehen mit besten Erfolgsaussichten.

Die Ausgaben allein für den Heimtierbedarf, das sind Heimtierfutter und Bedarfsartikel, steigen weiter an und haben 2005 laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) die Drei-Milliardengrenze überschritten. Den größten Anteil daran haben natürlich die Futtermittel, aber die Höhe der Summe zeigt deutlich die Bereitschaft der Besitzer, ihr Tier gut versorgt zu wissen.

Durchschnittlich 130 Euro inklusive Mehrwertsteuer wurden pro Haustier laut IVH ausgegeben. Zum Vergleich: Die OTC-Ausgaben (OTC = Over the Counter) pro Kopf liegen nach Angabe der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) bei durchschnittlich 76 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Ein spannendes Geschäftsfeld: die Apotheke kann bei wachsender Kundennachfrage ihren enormen Vertrauensvorsprung ausspielen. Gezielte Fortbildung und geschickte Produktplatzierung helfen dabei.

Beliebt: Die Katze bleibt die Nummer 1Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht nach IVH-Studien die Katze: Circa 7,6 Millionen leben in 15,4 % der deutschen Haushalte. Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen stehen an zweiter Stelle (6,2 Millionen Tiere in 6 % der Haushalte), gefolgt von 5,3 Millionen Hunden, die in 13,4  % der Haushalte ihr Zuhause gefunden haben.

Besonders Menschen über 60 Jahre legen großen Wert auf einen tierischen Partner an ihrer Seite. Die Gründe: mehr Freizeit und wohl auch Angst vor Vereinsamung. Fast gleichauf folgt bereits die kaufkräftige Altersgruppe der 40-49jährigen.

Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass diese Zahlen Parallelen zur typischen Kundenverteilung in Apotheken aufweisen. Fazit: Viele Haustierbesitzer sind mit großer Wahrscheinlichkeit bereits regelmäßige Apothekenkunden.

Gut beraten: Fortbildung muss seinSparen steht heutzutage beim Einkauf oft an erster Stelle – nicht jedoch, wenn es um die Bedürfnisse der vierbeinigen Freunde geht. Ob deren Krankheiten bekämpft werden müssen, Fell- und Zahnpflege ansteht oder es um die Prävention von Zivilisationskrankheiten geht – für ihr Haustier ist den Besitzern das Beste gerade gut genug. Erster Ansprechpartner ist neben dem Tierarzt immer häufiger das Apothekenteam, denn hier besteht bereits ein Vertrauensverhältnis. Fachwissen und Beratungskompetenz werden vorausgesetzt.

Um auch in Sachen Tiergesundheit wirklich sachkundig helfen zu können und das Vertrauen zu bestätigen, sollte sich das Apotheken-Team gezielt fortbilden. Ein idealer Weg sind Fernfortbildungen per Internet. Individuell zu jeder Zeit und an jedem Ort durchführbar, geben sie Sicherheit bei allen Fragen rund ums Tier (z. B. das kostenlose und mit Fortbildungspunkten zertifizierte Bayer Vital Fernkolleg unter www.bay-as.de).

Gutes tun und drüber reden: Produkte für die Tiergesundheit richtig vermarktenWichtig für die täglichen Bedürfnisse der Vierbeiner und damit ideal für das Apothekenangebot sind Parasitenbekämpfungsmittel, Pflegeprodukte und Nahrungsergänzungsmittel. Floh- und Zeckenhalsbänder, Mittel zur Umgebungsbehandlung, Pflegeprodukte für Zähne, Ohren, Fell und Haut werden regelmäßig benötigt und erworben.

Um Kunden gezielt darauf aufmerksam zu machen, dass ab sofort Produkte rund um die Tiergesundheit auch in der Apotheke erhältlich sind – inklusive fachkundiger Beratung – gibt es viele Möglichkeiten: an erster Stelle natürlich die aufmerksamkeitsstarke und emotionale Platzierung in der Offizin. Aber auch Poster, Handzettel und Broschüren sind geeignete ergänzende Medien.

Anzeigen und Informationsbriefe sorgen für eine schnelle Erhöhung des Bekanntheitsgrades bei einem breiten Kundenkreis. Last but not least: Eine in Apotheken unerwartete und deshalb außergewöhnliche Idee sind "Gesundheitstage für vier Pfoten", am besten sogar in Kooperation mit einem Tierarzt.

So wird der Vertrauensvorsprung gezielt ausgebaut, und das neue Angebot für Vierbeiner steht selbst auf sicheren Füßen – große Erfolgsaussichten inbegriffen.

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