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Tierarzneimittelmarkt 2001: Stagnierender Tierarzneimittelmarkt

Trends aus dem vergangenen Jahr setzten sich fort – Verbandsarbeit mit positiven Ergebnissen  – Guter Informationsfluss auf internationaler und nationaler Ebene

Der Tierarzneimittelmarkt in Deutschland wuchs im Jahr 2001 nominal um 1%. Berücksichtigt man die Geldentwertung, schrumpfte der Markt real erstmalig seit vielen Jahren. Dies teilte Dr. Martin Schneidereit, Geschäftsführer des Bundesverbandes für Tiergesundheit, anlässlich der 16. Mitgliederversammlung mit.

Gründe für die schwache Marktentwicklung seien im Wesentlichen die starken Einbrüche im ersten Quartal als Folge der BSE-Krise und der MKS-Ausbrüche in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten gewesen, so Schneidereit weiter. Am deutlichsten hätten sich die Umsatzeinbußen bei Antiparasitika gezeigt, die insgesamt ein Minus von 5% hätten hinnehmen müssen.

Ein erkennbares Wachstum hätten lediglich die Antibiotika mit plus 3,4% gezeigt. "Dieses Wachstum beruht im Wesentlichen auf einem vermehrten Zugriff auf hochwertige, fertig konfektionierte Produkte," erläuterte der Geschäftsführer weiter.

Etwas günstiger als der Nutztiersektor habe sich der Hobbytierbereich entwickelt. Vor allem die neueren Flohmittel für Hund und Katze sowie eine günstige Entwicklung im Pferdesektor hätten zu einem Wachstum von 2% geführt.

Insgesamt habe der Tierarzneimittelmarkt 2001 mit einem Umsatz von 481 Mio. Euro abgeschlossen, wobei 52% der Umsätze im Nutztiersegment und 48% der Umsätze im Hobbytiersektor getätigt worden seien, so Schneidereit abschließend.

Ein Jahr der Diskussionen

Über die Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit berichtete der BfT-Vorsitzende Prof. Dr. Horst Geilhausen. Sehr intensiv sei im vergangenen Jahr das Thema Tierarzneimittelneuordnungsgesetz bearbeitet worden. Erfreulicherweise habe dabei die die Position `Herstellung durch den Hersteller, Anwendung durch den Tierarzt` in der Politik Gehör gefunden. Insgesamt seien im Gesetz einige erhebliche Unschärfen der Herstellungserlaubnis korrigiert worden, so Geilhausen, auch wenn beispielsweise das Thema `geplante Mitteilungspflicht für antibiotische Wirkstoffe` an das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) eine gewisse Unzufriedenheit hinterlassen habe.

Als zweiten Schwerpunkt der verbandspolitischen Arbeit erläuterte der Vorsitzende die Begleitung des laufenden Gesetzentwurfes zur Reorganisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Nach intensiven Beratungen habe die Bundesregierung die für Tierarzneimittel vorgesehene Aufspaltung zurückgenommen und die Bewertung und Zulassung in einer Abteilung beibehalten. Dieser Erfolg sei nur gemeinsam mit dem VCI und anderen VCI-Fachverbänden möglich gewesen.

Als erfreulich bezeichnete Geilhausen auch die weiter verbesserte Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes. Dazu gehöre u.a. die aktive Teilnahme an der Arbeit in der "Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft" als auch die regelmäßige Herausgabe des Newsletters "Tiergesundheit im Blickpunkt". Auch die BfT Website www.bft-online.de habe sich inzwischen zu einem wichtigen Informationsforum für die Öffentlichkeit entwickelt und weise erfreuliche Zugriffszahlen auf.

Positive Ergebnisse kämen auch immer wieder auf der Basis einer guten Zusammenarbeit zwischen dem nationalem Verband und dem europäischen Dachverband (FEDESA) zustande. Dies sei am Beispiel Regulation 2000/Review 2001 deutlich geworden. Grundsätzlich führe der enge Kontakt zu schnellen Umsetzungen der FEDESA-Vorschläge auf nationaler Ebene. Der Industrie werde es damit möglich, mit einer Stimme aufzutreten und dadurch Synergien und ein hohes Maß an Effizienz in der Verbandsarbeit zu erzielen, so Prof.Dr.Horst Geilhausen abschließend.

www.bft-online.de

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