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ZZF veröffentlicht Aus- und Weiterbildungssystem für den deutschen Zoofachhandel


ZZF-Präsident Klaus Oechsner (li) und ZZF-Geschäftsführer Rolf-Dieter Gmeiner präsentieren die neuen Ausbildungsordner
Mit dem ersten speziell für den deutschen Zoofachhandel entwickelte Lehrwerk setzt der ZZF Standards für Inhalte und Ziele in der Ausbildung von Zoofachleuten

ZZF-Präsident Klaus Oechsner ist überzeugt: „Die Herausgabe unseres Lehrwerkes stellt ein Meilenstein in der Professionalisierung des Berufes Zoofachhändler dar. Bisher gab es kein Lehrbuch, das direkt auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Heimtierbranche zugeschnitten war.

Mit der neuen Ausbildungssystematik für den deutschen Zoofach-Einzelhandel möchten wir diese Lücke füllen und einen Standard setzen für die Inhalte und Ziele in der Ausbildung von Zoofachleuten.“

Zur Interzoo erscheint zunächst der erste „Grundlagenordner Zoofachhandel“, der einen umfassenden Überblick über alle relevanten Wissensbereiche des Berufes bietet.

Er und die Folgeordner enthalten sowohl Kapitel zu biologischen Grundlagen, zu Rechtsfragen, BWL und Arbeitssicherheit als auch die bewährten Prüfungsfragen aus dem bisherigen „Handbuch für die fachliche Aus- und Weiterbildung im Zoofachhandel“. Neu aufgenommen wurden in die Ordner auch Anlagen zur Biologie, Gutachten zur Tierhaltung sowie Gesetzes- und Verordnungstexte. „Das Werk ist damit Lehrbuch für angehende Zoofachhändler und Nachschlagewerk für Profis in einem“, erläutert Oechsner.

In einem weiteren Schritt will der ZZF Bände zu den verschiedenen zoofachhandelsrelevanten Tierarten herausgeben. In diesen Bänden werden auf tierspezifische Fragen und Produkte eingegangen, wie beispielsweise im Aquaristikordner auf Wasserchemie und Filtertechnik. Die biologischen Grundlagen wie der Stoffwechsel von Fischen werden jedoch nicht mehr erläutert, da diese Bestandteil des Grundlagenordners sind.

Als berufsständische Vereinigung für die Heimtierbranche fördert der ZZF die Aus- und Fortbildung von fachkundigem Zoofach-Personal. Er veranstaltet regelmäßig Seminare, Vorträge, Fachhandelsforen sowie Symposien und organisiert im Auftrag der hessischen Landesregierung die Sach- und Fachkundeprüfung für angehende Zoofachhändler.

Mit dem neuen Aus- und Weiterbildungssystem für den Zoofachhandel will der ZZF neue Projekte in der Aus- und Weiterbildung anstoßen und sich dafür einsetzen, dass das Berufsbild „Kauffrau/-mann im Einzelhandel - Fachrichtung zoologischer Bedarf“ weiterentwickelt wird.

Denn bisher gibt es keinen eigenen Ausbildungsgang für Zoofachhändler. Wie auch in den übrigen Sparten des Einzelhandels ist eine dreijährige Ausbildung im dualen System mit abschließender Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu durchlaufen.

Die duale Ausbildung besteht aus der Arbeit im Ausbildungsbetrieb und dem Besuch der Berufsschule. Im Berufsschulunterricht liegt der Ausbildungsschwerpunkt neben einigen allgemeinbildenden Fächern auf dem kaufmännischen Sektor, die Vermittlung der Zoofachkunde muss der ausbildende Betrieb leisten.

Für die Zulassung zum Handel mit Heimtieren müssen angehende Zoofachhändler gemäß § 11 Tierschutzgesetz ihre Erfahrung sowie Sach- und Fachkunde beim örtlichen Veterinäramt nachweisen.

Allerdings werden in den Bundesländern als Nachweis der Sachkompetenz und Erfahrung sehr unterschiedliche Beweismittel akzeptiert: „Einige Amtstierärzte laden zu einer mündlichen Prüfung ein, anderen reicht als Nachweis ein Crashkurs oder die Mitarbeit im Zoofachgeschäft der Eltern“, kritisiert Klaus Oechsner. Nur in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ist das zusätzliche Fachkundegespräch als mündliche Prüfung für jeden Auszubildenden oder Quereinsteiger verbindlich vorgeschrieben.

Klaus Oechsner: „Wir fordern deshalb seit Jahren eine praxisorientierte und anspruchsvolle Zulassungsprüfung für Tierverantwortliche im Zoofachhandel.“

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