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ZZF-Delegiertentagung 2010: Qualitätsoffensive für den deutschen Zoofachhandel


Die Delegierten bestätigten in Heidelberg die ZZF-Selbstbeschränkungen im Handel mit Heimtieren
20. Jubiläumsjahr der Heidelberger Beschlüsse eingeläutet: ZZF-Delegierte bestätigen aktualisierte Selbstbeschränkungen im Handel mit Heimtieren und Ausbildungsoffensive zur Qualitätssicherung im Zoofachhandel

Mit zahlreichen Konzepten für eine Verbesserung der Qualität des deutschen Zoofachhandels läuteten die Delegierten des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) am 19. Juni 2010 das 20. Jubiläumsjahr der Heidelberger Beschlüsse ein.

Auf der diesjährigen Delegiertenversammlung, die ebenfalls wieder in Heidelberg stattfand, bestätigten die Vertreterinnen und Vertreter der ZZF-Landesverbände und -Fachgruppen erneut das Grundsatzprogramm des ZZF, nach dem das Wohlbefinden der Heimtiere durch artgerechte Haltung an erster Stelle steht.

1991 hatten die Delegierten des ZZF in Heidelberg umfassende Selbstbeschränkungen für den Handel mit Heimtieren festgelegt, die weit über gesetzliche Vorschriften hinausgehen. „Mit der Selbstbeschränkung, Tiere nicht in den Handel zu bringen, deren Eignung als Heimtier zweifelhaft sein könnte, hat der ZZF in den vergangenen zwei Jahrzehnten an Akzeptanz bei Wissenschaft, Politik und Behörden gewonnen“, erklärt ZZF-Präsident Klaus Oechsner.

„Eine Folge war beispielsweise unsere Mitarbeit an den Gutachten über Mindestanforderungen im Zoofachhandel vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. In diesem Jahr haben sich die Delegierten erneut für die Einhaltung und weitere Entwicklung der Heidelberger Beschlüsse ausgesprochen.“

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres hatte das ZZF-Präsidium am Vortrag der Delegiertenversammlung über eine Aktualisierung der Heidelberger Beschlüsse abgestimmt: Geändert hat sich in erster Linie die zoologische Systematik vieler Tierarten.

Außerdem wurden in die Zierfischliste neue Arten aufgenommen und einige aus dem Anhang A (Präsentationsverbot) in den Anhang B geschoben, weil sie mit der heutigen Technik und einer ausführlichen Beratung gut gehalten werden können.

In den Roten Punkt wurde ein „i“ für „Information“ eingefügt: Mit dem Roten Punkt kennzeichnen ZZF-Mitglieder die Tiere aus Anhang B, bei deren Weitergabe sie Tierhalter besonders intensiv beraten und informieren möchten.

Die diesjährigen Anträge und Berichte aus den Arbeitsgruppen des ZZF beschäftigten sich ebenfalls mit der Qualität des Zoofachhandels in Deutschland:

Aquaristik Survive Projekt

So stimmten die ZZF-Delegierten zu, das Nachzuchtprojekt für die Aquaristik der ZZF-Fachgruppe Zierfisch- und Wasserpflanzengroßhandel finanziell zu unterstützen.

Das „Aquaristik Survive Projekt“ der Fachgruppe dient der Förderung des Interesses vor allem junger Menschen an der Aquaristik in Deutschland.

Es soll Anfänger für den Ausbau ihrer Aquaristik begeistern, über die positiven Auswirkungen der Aquaristik informieren und gleichzeitig dazu beitragen, dass durch Umweltzerstörung bedrohte Zierfischarten nicht aussterben. „Hier vereinen wir Spaß, Spannung, Herausforderung, Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit, Lernen und Artenschutz in einem“, erklärte Herbert Nigl, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe.

An dem Projekt könne sich die gesamte Branche beteiligen. Geplant ist ein interaktives Internetportal, in welchem sich Aquarianer für ein Artenschutz-Projekt registrieren können.

Mit Unterstützung ihres Zoofachhandels starten die jungen Aquarianer die Nachzucht von durch Lebensraumzerstörung  gefährdeten und besonderen Zierfischarten, dokumentieren ihre Zuchterfolge im Portal und erhalten Tipps von Experten und Produktinfos von unterstützenden Herstellern von Aquaristikbedarf.

Das geplante Gemeinschaftsprojekt steht unter der Federführung der ZZF-Fachgruppe und insbesondere Aquarium Dietzenbach, Aquarium Glaser, aqua-global, von Wussow Importe und Höner Zierfischgroßhandel und wird bisher unter anderem unterstützt von Chris Lukhaup (Crusta 10), Hans Evers (Redaktion Amazonas) und Friedrich Bitter (Redaktion Caridina).

Ausbildungsoffensive

ZZF-Vizepräsidentin Sabine Gebhardt berichtete aus ihrem Arbeitskreis „Weiterführende Qualifikationen für den Zoofachhandel“: Mit dem Ziel, hoch qualifiziertes Personal im Zoofachhandel beschäftigen zu können, erarbeitet der Kreis, der sich aus Inhabern von Zoofachmärkten und Vertretern von Zoofachhandels- und Gartencenterketten zusammensetzt, ein Konzept für eine ausbildungsbegleitende Zusatzqualifikation für Einzelhandelskaufleute im Zoofachhandel.

Dafür steht der Arbeitskreis bereits in Kontakt mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Die ZZF-Delegierten befürworteten auch den Antrag des Landesverbands Franken-Oberpfalz, zusätzlich Verhandlungen mit Berufsschulen aufzunehmen, um Auszubildenden im Zoofachhandel eine umfassende fachliche und kaufmännische Ausbildung zu ermöglichen.

Qualitätssicherung im Zoofachhandel

Detlev Busch, Vorsitzender des Landesverbands Niedersachsen/Bremen und Volker Müller, Vorsitzender des Landesverbands Franken-Oberpfalz erläuterten das in ihrem Arbeitskreis erarbeitete Konzept für eine freiwillige Qualitätssicherung und -steigerung in ZZF-Mitgliedsbetrieben. Ziel sei es, die Tierhaltung im deutschen Zoofachhandel zu optimieren und Händlern bei der Qualitätssicherung behilflich zu sein.

Auf der Delegiertentagung 2010 entlasteten die Delegierten das ZZF-Präsidium und die Geschäftsführung einstimmig für das Geschäftsjahr 2009.

 

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