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Test: Große Preispalette bei Katzenstreu

30 Produkte vom Verein für Konsumenteninformation getestet, die teuersten sind nicht immer die besten

Das Wichtigste bei einer Streu fürs Katzenkistchen: Sie muss Flüssigkeit rasch aufsaugen und zu einem festen Klumpen binden. Der Klumpen muss stabil sein, denn nur so lässt er sich einfach mit einer Gitterschaufel entfernen.

Nicht alle Produkte bewältigen diese Aufgaben gleich gut, das zeigt ein aktueller Test in der Zeitschrift KONSUMENT. Geprüft wurden insgesamt 30 verschiedene Katzenstreuen – sowohl im Labor als auch im praktischen Einsatz.

Das Ergebnis: Zwei waren „sehr gut“, 15 „gut“ und 12 immerhin „durchschnittlich“. Eines der teuersten Produkte im Test (bezogen auf dessen Ergiebigkeit) wurde mit „weniger zufriedenstellend“ bewertet. Die Ergebnisse im Detail gibt es unter www.konsument.at sowie ab 2.1.2014 im Jänner-KONSUMENT.

Preis abhängig von der Ergiebigkeit

50 bis 60 Millionen Liter Streu wandern jedes Jahr in Österreichs Katzenkistchen. Wie billig oder teuer die Streu dabei im Einzelfall kommt, ist in erster Linie eine Frage der Ergiebigkeit.

Hier zeigten sich im aktuellen Test merkliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Produkten: Von 2,36 Euro bis 11,36 Euro reichten die Beträge, die gezahlt werden mussten, um den gleichen Effekt zu erzielen. Die gute Nachricht: Die beiden Testsieger, die ÖkoPlus Öko-Katzenstreu von Cat’s Best und Super Soft von Sivocat, liegen mit 4,33 Euro bzw. 4,26 Euro im günstigeren Mittelfeld.

Vier „weniger zufriedenstellend“ bei der Staubentwicklung

Im Praxistest mussten die 30 geprüften Produkte dann vor allem unter Beweis stellen, dass sie die Staubbelastung beim Einfüllen und Entleeren der Streu unter Kontrolle haben. Zwar lässt sich Staub im Umgang mit Katzenstreu nie völlig vermeiden, die Intensität ist jedoch von Produkt zu Produkt verschieden.

Zu starker Staubentwicklung kam es im Test bei den Katzenstreuen von Cats Plus, dm Dein Bestes, Ricki und Molly. Bei den beiden Letzteren führte auch das Entfernen der Klumpen zu deutlicher Staubbildung.

KONSUMENT-Tipp: Richtig entsorgen

Selbst wenn auf der Packung steht, die Katzenstreu sei „biologisch abbaubar“, heißt das nicht automatisch, dass die benützte Streu in die Biotonne darf. In den Bundesländern bestehen hier zum Teil unterschiedliche Regelungen.

Laut dem Abfall Trenn-ABC des Lebensministeriums muss Katzenstreu ebenso wie Kleintiermist ausnahmslos in den Restmüll. Auf keinen Fall sollte Streu in der Toilette entsorgt werden. Sie lagert sich in den Rohren ab, was zu massiven Abflussverstopfungen führen kann.

SERVICE: Den ausführlichen Test zu Katzenstreu gibt es unter www.konsument.at sowie ab 02.01. in der Jännerausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.

 

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