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Kommunizieren in der Krise

Teilnehmerrekord beim Internationalen Krisengipfel an der Donau-Universität / Mehr als 100 Führungskräfte bei hochkarätiger Fachtagung 

Wie Unternehmen, Verbände, Behörden und die Politik angesichts von Krisen professionell kommunizieren können, das diskutierten über 100 Führungskräfte, Pressesprecher und Agenturchefs beim Internationalen Krisengipfel 2006 am Donnerstag, 23. März 2006, am Internationalen Journalismus Zentrum (IJZ) an der Donau-Universität Krems. Der Weg der Vogelgrippe durch Europa oder der Dopingskandal österreichischer Sportler bei den Olympischen Winterspielen in Turin sind nur zwei Beispiele, die bei der Tagung zur Sprache kamen und die die hohe Bedeutung professioneller Krisenkommunikation vor Augen führen. 

Die Liste der Referenten war hochkarätig: Neben den Veranstaltungsorganisatoren Mag.Dr. Silvia Huber, Leiterin des Internationalen Journalismus Zentrums der Donau-Universität Krems (Gastgeberin), und Dipl.-Kfm. Frank Roselieb, Leiter des Kieler Instituts für Krisenforschung (Tagungsleiter und Veranstalter), erörterten unter anderem neben Post-Generalsekretärin und Kommunikationsleiterin Dr. Viktoria Kickinger, Hofrat Dr. Kurt Kalcher vom Katastrophenschutz der steiermärkischen Landesregierung, ORF-Hörfunk-Ressortchefin Mag. Brigitte Handlos sowie der ehemalige Cobra-Chef Wolfgang Bachler die kritischen Erfolgsfaktoren gelungenen Kommunikationsmanagements. Auch im Publikum befand sich zahlreiche Prominenz, darunter Ex-Infrastruktur-Ministerin Dr. Monika Forstinger sowie Ogilvy & Mather-Pressechefin Elisabeth Pechmann.

Krisenprävention als wichtiger Teil erfolgreichen Krisenmanagements

Besonderes Augenmerk wurde in der Diskussion auf das Thema Krisenprävention gelegt. "Unternehmen sollten sich rechtzeitig für betriebliche Krisen wappnen. Immerhin treten knapp 85 Prozent aller Krisenfälle im deutschsprachigen Europa ad hoc, also ohne jede Vorwarnung, ein", verweist Dipl.-Kfm. Frank Roselieb auf die Notwendigkeit rechtzeitiger Planung. "Dies beginnt bei der Prävention: Umfangreiche Risikoanalysen in kritischen Branchen wie Telekommunikation oder öffentlicher Versorgung sind unverzichtbarer Bestandteil funktionierenden Krisenmanagements", führt Krisengipfel-Initiator Dipl.-Kfm. Frank Roselieb weiter aus. So können ein schnelles und systematisches Handeln erleichtert und das "Sprechen des Unternehmens mit einer Stimme" sichergestellt werden.

Immer häufiger gehen Pressesprecher und Kommunikationsverantwortliche daher dazu über, schon weit vor einer erkennbaren Krise mögliche kritische Themen der Berichterstattung zu identifizieren und die weitere Entwicklung des Themas positiv - im Sinne der Institution - zu beeinflussen. Dazu Gerda Füricht-Fiegl, MSc, Wissenschaftsredakteurin und Absolventin des postgradualen Universitätslehrgangs "PR und integrierte Kommunikation" der Donau-Universität Krems: "Die besondere Schwierigkeit einer solchen präventiven Risikokommunikation liegt in der Bestimmung des richtigen Zeitpunkts für eine Reaktion gegenüber der Öffentlichkeit. Abgewogen werden müssen die notwendige Transparenz und ein ethisches Unternehmensverhalten einerseits und unnötige Panikmache sowie ein möglicherweise hoher ökonomischer Schaden andererseits."

Medien: Krisenverstärker oder wichtige Informationsträger?

Tritt der Ernstfall tatsächlich ein, gehen Medien nicht immer zimperlich mit den betroffenen Unternehmen und Personen um. "Während Boulevardjournalisten Katastrophen, Konflikte und Skandale geradezu suchen, können seriöse, gut recherchierte Medienberichte der Qualitätsmedien in Krisenzeiten durchaus hilfreich sein. Sie bieten den Betroffenen ein Forum zum offenen, differenzierten Meinungsaustausch und unterstützen die Öffentlichkeit bei der Orientierung über das kritische Thema", differenziert Mag.Dr. Silvia Huber die Rolle der Medien in der Krise. Wie wichtig rechtzeitige Krisenkommunikation ist, unterstreicht die ORF-Journalistin Brigitte Handlos, wenn sie sagt: "Wenn wir etwas in einer Krise aufblasen, dann deshalb weil wir vom betroffenen Unternehmen keine Information bekommen. Wir haben aber als ORF die Pflicht, die Menschen zu informieren".

Professionelles Medientraining als Voraussetzung für "krisensicheres" Agieren

"Die große Resonanz auf den Krisengipfel zeigt, wie enorm das Informationsbedürfnis der Kommunikationsverantwortlichen in diesem Bereich ist", resümiert Gastgeberin Mag.Dr. Silvia Huber den Erfolg der Veranstaltung. Auch die verschiedenen Studiengänge am IJZ berücksichtigen daher Fragestellungen der Krisenkommunikation und des Issue Managements. Beim Universitätslehrgang "PR und Integrierte Kommunikation" stellt die Krisenkommunikation einen fixen Bestandteil des Lehrprogramms dar. In einem speziellen Medienseminar am IJZ können sich Pressesprecherinnen und Pressesprecher unter Anleitung erfahrener Journalistinnen und Journalisten professionell auf den Ernstfall vor Kamera und Mikrofon vorbereiten und einen "Medienführerschein" erwerben.

Weitere Informationen zum Krisengipfel und Bilder von der Veranstaltung stehen im Internet unter www.krisengipfel.at bereit.

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