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KfW-Bankenstudie für Buchhandel und Verlage: Ziehen sich Kreditinstitute aus Finanzierung des Mittelstands zurück?

Studie "Banken und Mittelstandsfinanzierung 2005" bietet erstmals Ergebnisse für Buchbranche / Strukturelle Stärken zu wenig bekannt / Teil der betriebswirtschaftlichen Offensive des Börsenvereins

Die Buchbranche ist ein seriöses und zuverlässiges Geschäft für die Banken. Allerdings trauen die Kreditinstitute dem Buchhandel eine expansive oder innovative geschäftliche Entwicklung kaum zu, denn überdurchschnittlich häufig werden vor allem kleine Unternehmen als Kreditnehmer abgelehnt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Banken und Mittelstandsfinanzierung 2005", die Anfang dieses Jahres von 25 Fach- und Regionalverbänden der Wirtschaft in Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) durchgeführt wurde; der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat sich erstmals beteiligt. Diese Maßnahme ist Teil der betriebswirtschaftlichen Offensive, die der Börsenverein für seine Mitglieder aus Verlagen, Buchhandel und Zwischenbuchhandel in diesem Jahr gestartet hat.

"Für die Buchbranche heißt das, sie muss ihre strukturellen Stärken offensiv und transparent an die Öffentlichkeit, vor allem in Richtung Banken und Kreditinstitute tragen", so Stephan D. Joß, kaufmännischer Geschäftsführer im Carl Hanser Verlag und Mitglied der betriebswirtschaftlichen Lenkungsgruppe im Börsenverein. Verlage und Buchhandlungen seien eine flexible, innovative und betriebswirtschaftlich denkende Branche, das müsse gerade gegenüber den Banken stärker in den Vordergrund gestellt werden. "Allerdings wissen die Unternehmer der Buchbranche zu wenig über die durch Basel II eingeforderten Ratingkriterien oder über alternative Finanzierungsmethoden", so Carola Markwa von der Buchhandlung Weiland in Hannover und ebenfalls Mitglied der be-triebswirtschaftlichen Lenkungsgruppe. Beinahe 56 Prozent der Buch-handelsunternehmen kennen die Ratingkriterien nicht und mehr als 64 Prozent ist die eigene Ratingnote unbekannt. "Hier gibt es großen Nachholbedarf bei der Information", so Markwa.

Ziel der Befragung ist es, die Stimmung und den Informationsstand der Unternehmer im Hinblick auf die veränderten Rahmenbedingungen bei der Kreditvergabe und der Unternehmensfinanzierung zu ermitteln. Daraus ergibt sich die zentrale Frage, ob es Hinweise auf einen weitgehenden Rückzug der Banken aus der Mittelstandsfinanzierung gibt. Insgesamt 47 Prozent der Unternehmen aus dem Buchhandel klagen über einen erschwerten Kreditzugang. Verantwortlich hierfür sind insbesondere die Anforderungen der Banken an die Offenlegung und Sicherheitenstellung. Hiervon sind kleine Unternehmen ebenso betroffen wie gro-ße. Mehr als 46 Prozent der Kreditanträge – bei Kleinstunternehmen des Buchhandels sogar 70 Prozent – wurden von den Banken abgelehnt. Das ist deutlich mehr als der Durchschnitt in der Gesamtstudie (23,6 Prozent gesamt und 45,1 Prozent bei Kleinstunternehmen). Andererseits wurde nur 5,8 Prozent der Buchhandelsunternehmen die Bankverbindung gekündigt oder eine Kündigung in Aussicht gestellt. Im Vergleich zum Durchschnittswert aller Unternehmen von 10 Prozent steht der Buchhandel hier sehr gut da.

An der Befragung haben sich insgesamt mehr als 5.700 Unternehmen beteiligt, davon 666 Betriebe aus dem Buchhandel und dem Verlagswesen. Sie wird seit 2001 regelmäßig von der KfW durchgeführt; der Börsenverein beteiligt sich daran ab sofort jedes Jahr. Alle Mitgliedsunternehmen des Börsenvereins können an der Befragung teilnehmen und haben dann die Möglichkeit, die komplette Studie kostenlos zu erhalten.

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