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Bulgarien: Investitionsparadies mit kleinem Schönheitsfehler

Die makro-ökonomischen Rahmenbedingungen sind für Investoren in Bulgarien erfreulich. Die hohe Korruption gilt jedoch als ernstzunehmendes Investitionshemmnis, analysieren KREUTZER FISCHER & PARTNER.

Die bulgarische Wirtschaft wächst jährlich real um 5 bis 6 Prozent. Die Inflation ist im osteuropäischen Vergleich gering, die Arbeitslosenrate mit etwa 12% ebenso. Die geringe Gesamtverschuldung von nur 33% lässt viel Spielraum für öffentliche Investitionen ohne die Maastrich-Kriterien zu verfehlen.

Wie auch in den anderen Reformstaaten beginnt der wirtschaftliche Aufholprozess mit kräftigen Investitionen in die Infrastruktur und den Nicht-Wohnbau. Während der Wohnbau in den nächsten Jahren jährlich um die 2% wächst, legt der Nicht-Wohnbau pro Jahr um 8,5% zu.

Die stärkste Dynamik kommt aber aus dem Tiefbau: +14,5% p.a.. Die Treiber sind die Verkehrsinfrastruktur, Wasser und Abwasser. Eine deutliche Konjunkturbelebung im Wohnbau ist erst nach 2010 zu erwarten, wenn die Kaufkraft private Investitionen zulässt.

Besonders rasch gestaltet sich der wirtschaftliche Aufholprozess in der Region rund um Sofia und Plovdiv, sowie an der Schwarzmeer-Küste.

Die Wirtschaft wächst dort zwei bis dreimal schneller als in den anderen Teilen des Landes. Im Gegensatz zu Rumänien oder Polen bedarf es in Bulgarien keiner radikalen Agrarreform. Dienstleistungssektor - insbesondere der Tourismus - und Industrie stehen daher im wirtschaftlichen Fokus.

Zwar liegt das BIP/Kopf rd. 70% unter dem EU-Schnitt, dies zeigt aber um so mehr, welches Potential in den nächsten zwanzig Jahren abgeschöpft werden kann. Aus makroökonomischer Sicht spricht also nichts gegen Investitionen in Bulgarien.

Eines der größten Hindernisse für einen Markteintritt in Bulgarien ist die Korruption. Die wirkungslosen Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Korruption könnten dazu führen, dass Bulgarien nicht 2007, sondern erst 2008 der EU beitritt.

Korruption gibt es nicht nur in den unteren Rängen im öffentlichen Dienst, sondern auch auf Regierungsebene. Die hohe Korruption führt bereits dazu, dass einige internationale Konzerne ihr geplantes Engagement in Bulgarien bis auf weiteres zurückstellen, da ein Geschäftserfolg ohne Schwarzgeldzahlungen nicht zu garantieren ist.

Österreich ist der wichtigste Direkt-Investor in Bulgarien

In den letzten beiden Jahren sind die ausländischen Direktinvestitionen nahezu explodiert. Nach jährlich € 600 bis € 800 Million in den Jahren 1999 bis 2002 stiegen die Investments in den beiden letzten Jahren auf über € 3 Mrd. Für 2005 wird ein Investitionsrekord von € 2 Mrd. erwartet. Etwa 2/3 des Engagements entfällt auf Neugründungen bzw. den Ausbau schon im Besitz befindlicher Unternehmen. Der Rest sind Privatisierungserlöse.

www.kfp.at

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