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Teurer Einzelhandel: IG DHS fordert Massnahmen zur Kostensenkung

Die sechs Detailhandelsunternehmen Charles Vögele, Coop, Denner, Manor, Migros und Valora fordern Verbesserungen der politischen Rahmenbe-dingungen, um die Preisdifferenz von rund 15% zum umliegenden Ausland nachhaltig abzubauen.

Im Vordergrund steht die Forderung nach einem umfassenden Agrarfreihandelsabkommen mit der EU, aber auch die Zulassung von Parallelimporten und der Abbau von Handelshemmnissen durch die Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips.

Die Studie der BAK Basel Economics zum internationalen Vergleich der Preise und Kostenfaktoren im Detailhandel macht deutlich, dass die Differenzen auf Stufe Beschaffung deutlich höher sind als die Differenzen auf Stufe Konsumentenpreise. Dies lässt den Schluss zu, dass der Schweizer Detailhandel im internationalen Vergleich produktiver und mit relativ tieferen Bruttomargen arbeitet.

Besonders deutlich sind die höheren Beschaffungskosten im In- und Ausland sowie die Vorleistungskosten: Den grössten Beitrag zur Konsumentenpreis-differenz gegenüber den EU-Ländern weisen mit 12 Prozentpunkten die inländischen Beschaffungskosten aus. Die hohen Agrarpreise sind hauptver-antwortlich, bedingt durch kleinere Strukturen in der Produktion und Verarbeitung und den ungenügenden Wettbewerb.

Nur teilweise kann die Differenz durch höhere Qualität und einen höheren Anteil an Labelprodukten erklärt werden. Die Beschaffungskosten im Ausland (8 Prozentpunkte) werden durch die hohen Zölle und Handelshemmnisse verteuert. Deshalb fordert die IG DHS ein umfassendes Agrarfreihandelsabkommen mit der EU. In der laufenden Debatte zur AP 2011 müssen die Kostensenkung auf allen Stufen und die konsequente Ausrichtung auf Produkte mit hoher Wertschöpfung im Zentrum stehen.

Die IG DHS fordert auch die Weiterführung der Liberalisierung des Strommarkts und den Abbau von jahrelangen Bewilligungsverfahren und kostspieligen Auflagen bei den Immobilien als wichtige kostensenkende Massnahmen im Binnenmarkt. Kostentreibend wirkt auch die LSVA, die nicht länger durch Rationalisierung in der Logistik aufgefangen werden kann.

Die teureren Importe sind eine wichtige Ursache für die Hochpreisinsel Schweiz. Die Mitglieder der IG DHS fordern die Zulassung von Parallelimporten und orten ein Preissenkungspotenzial von CHF 1,4 Mrd. Auch der Abbau von technischen Handelshemmnissen durch das Cassis de Dijon-Prinzip wird zur Preissenkung beitragen.

www.igdhs.ch

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